Was ist ein Arbeitszeitkonto?
Auf einem Arbeitszeitkonto werden geleistete Stunden mit der vertraglichen Sollarbeitszeit verrechnet. Mehrarbeit führt zu Plusstunden (Guthaben), geleistete Minderarbeit zu Minusstunden. So lassen sich flexible Arbeitszeiten organisieren und über einen Zeitraum ausgleichen.
Arten von Arbeitszeitkonten
- Gleitzeitkonto: kurzfristiger Ausgleich kleinerer Zeitsalden.
- Jahresarbeitszeitkonto: Ausgleich über das gesamte Jahr.
- Langzeitkonto: Ansparen für längere Freistellungen (z. B. Sabbatical).
Wie entsteht der Saldo?
Der Saldo ist eine Differenz aus zwei Größen, die beide sauber definiert sein müssen. Das Soll ergibt sich aus dem Vertrag – etwa 8 Stunden am Tag bei 5 Tagen die Woche. Das Ist kommt aus den erfassten Zeiten, abzüglich der Pausen. Was übrig bleibt, ist das Plus oder Minus des Tages, und die Summe darüber ergibt den laufenden Saldo.
Die typische Fehlerquelle liegt beim Soll, nicht beim Ist: Wechselt jemand unterjährig von Vollzeit auf 30 Stunden, muss sich das im Sollwert niederschlagen, sonst läuft das Konto ab diesem Tag still falsch. Auch Urlaubs-, Krankheits- und Feiertage brauchen eine klare Behandlung – sie sind keine geleistete Arbeit, dürfen aber auch kein Minus erzeugen.
Wie setzt FixPlaner das um?
Aus der hinterlegten vertraglichen Arbeitszeit und den erfassten Stempelungen wird der Saldo laufend fortgeschrieben. Beschäftigte sehen ihr eigenes Konto in der App unter „Stundenkonto", getrennt nach Gesamtsaldo, Saldo des gewählten Zeitraums, fälligen und geleisteten Stunden. Die Planung sieht dieselben Zahlen für das Team und kann sie je Zeitraum ausgeben.

